Herzlich willkommen

bei den Musiklehrkräften in Hamburg. Der BMU fördert die Musik und den Musikunterricht in den Hamburger Schulen, er informiert und vernetzt die Musiklehrkräfte zu musikbezogenen Entwicklungen und artikuliert unsere Interessen gegenüber der Schulbehörde. Wir bieten Fortbildungen für alle Schulstufen an und veranstalten das Festival "Schulen musizieren" und den Bundeskongress Musikunterricht. (09/2021)

Spendenaktion für die von der Flut zerstörten Musikfachbereiche

Die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat auch in einer ganzen Reihe von Schulen schwerste Schäden hinterlassen. Musikräume, Bandequipmant und Instrumente wurden grausam zugerichtet. Besonders die Arbeit der Schulensembles ist an diesen Schulen gefährdet. Der BMU ruft zu Spenden auf, um die Schulen beim Wiederaufbau ihrer Musikkultur zu unterstützen. Nähere Infos

Schulmusik unter Corona-Bedingungen

Auch in Pandemiezeiten unterstützen wir das Musizieren in den Schulen. Hier die wichtigsten Aktivitäten (08/2021):

Aber auch:

  • Die für Juni 2021 geplante Bundesbegegnung Schulen musizieren in Bamberg wurde abgesagt. Näheres dazu
  • Der Bundeskongresss Musikunterricht ist auf 2022 verschoben.
  • Die Landesbegegnung Hamburger Schulen Musizieren 2020 ist komplett ausgefallen.

Musikunterricht an Grundschulen - dramatischer Personalmangel vorprogrammiert

An den Grundschulen in Deutschland fehlen 23.000 ausgebildete Lehrkräfte für das Fach Musik. Dies ist das Ergebnis der Studie "Musikunterricht in der Grund­schule: Aktuelle Situation und Perspektive", die am heutigen 11. März 2020 vom Deutschen Musikrat und der Bertelsmann Stiftung veröffent­licht wurde. Auch Hamburg geht in den nächsten Jahren einem dramatischen Mangel an Grundschul-Musiklehrkräften entgegen. Der BMU Hamburg hat gemeinsam mit dem Landesmusikrat ein Forderungspapier zur Hamburger Situation entwickelt und an die Schulebehörde sowie die Wissenschaftsbehörde geschickt. Die BSB hat darauf reagiert und Gespräche zu dem Thema angekündigt. (04/2021)

Studie - Pressemitteilung BMU - Forderungen Hamburg - Interview M. Pabst-Krüger

Positionen des BMU zum Musikunterricht in der Grundschule

In seiner aktuellen Stellungnahme „Musikalische Bildung in der Grundschule: BMU-Position zur inhaltlichen und personellen Ausgestaltung des Musikunterrichts an der Grundschule“ benennt der Bundesverband Musikunterricht e.V. zentrale Kernpunkte für den Ausbau und die Sicherung der Qualität musikalischer Bildung in Grundschulen. Das Papier richtet sich an alle politischen Entscheidungsträger in Bund und Ländern. Download (10/2019)

 

Reform der Lehrerbildung: Erfolge und Probleme für die Schulmusik nah beieinander

Nach den Beschlüssen von Senat und Bürgerschaft der Jahre 2018 und 2019 zur Reform der Lehrerbildung haben die Universität und die Hochschule für Musik und Theater die Studienpläne an die neuen Bediungungen angepasst. Inzwischen gibt es die ersten Studierenden, die nach diesen neuen Plänen ausgebildet werden.

Der BMU hatte sich von Anfang an intensiv in die Diskussion eingeschaltet, weil die Sorge bestand, dass die Ausbildungsqualität auf der Strecke bleibt, insbesondere für die Grundschulen. mehr lesen

Musikpraktische Kurse in der gymnasialen Oberstufe – Schulbehörde beschwichtigt die Besorgnis des BMU

Letzte Meldung zum nachfolgenden Artikel: Die Reform der APO-AH in Hamburg ist gestoppt, weil es Differenzen in der KMK zum Thema der Belegverpflichtungen in der gymnasialen Oberstufe gibt. Insofern bleibt es in Hamburg für die musikpraktischen Kurse vorerst beim bisherigen Status. (Stand: 05/2021)

 

Bundesweites Zentralabitur? Angleichung der Län­der­bestimmungen? Mehr Fächer und mehr Kurse im Abiturzeugnis? Seit Wochen wogt eine Diskussion um die Bedingungen des Abiturs durch die Bil­dungs­landschaft. Dabei entstand für die Hamburger Musik­lehrkräfte der Eindruck, dass die Möglichkeit, auch musikpraktische Kurse in die Abiturbewertung einzubringen, in Gefahr sei. Der BMU hat deshalb im April an Senator Rabe geschrieben, auf diese Sorgen hingewiesen und die Bedeutung der musik­prak­ti­schen Kurse für die einzelnen Schülerinnen und Schüler wie für die schulischen Ensembles hervor­gehoben.

Kurz vor den Sommerferien hat die BSB geant­wor­tet: Die herausragende Bedeutung der musikpraktischen Kurse für die Entwicklung einer viel­fältigen schulischen Musikkultur sei unbestritten. Deshalb sei die besondere Möglichkeit ge­schaffen worden, bis zu drei musikpraktische Kurse in die Gesamtqualifikation einzube­zie­hen. Für den Fall, dass Hamburg die Zahl der in die Gesamtqualifikation einzubringenden Seme­ster­ergebnisse auf 40 erhöhe, solle dies auch künftig grundsätzlich möglich sein. Die Regelung im Rahmenplan Musik solle dann entsprechend angepasst werden. Im weiteren Text des Briefs wird darauf verwiesen, dass die gesamte Diskussion um das Abitur noch nicht abge­schlossen sei, dass aber in jedem Falle die musikalisch-ästhetische Erziehung auch unter ver­änderten Rahmenbedingungen wie bisher eine wesentliche Rolle spielen werde.

Der BMU begrüßt, dass die Schulbehörde die Bedeutung der musikpraktischen Kurse anerkennt und an der Einbringungsmöglichkeit festhalten will. Wir werden die Ent­wick­lung aber sehr genau beobachten und bei Bedarf wieder an die Schulbehörde herantreten, denn im komplexen Geflecht der Oberstufenregelungen kann jede Änderung der Bestim­mun­gen Risiken und Kollateralschäden an anderer Stelle nach sich ziehen. Hintergrundinfos (08/2019)

 

Inklusion im Musikunterricht

Der Bundesvorstand des BMU hat Positionen zur Inklusion im Musikunterricht beschlossen. Voraus­gegangen war eine Umfrage unter den BMU-Mit­glie­dern zu den Erfahrungen und Einschät­zun­gen mit der Inklusion. Eine Presseer­klä­rung fasst die Ergebnisse kurz zusammen.(02/2019)

Ergänzend dokumentieren wir hier ein Papier der BSB zu fachdidaktischen Fragen der Inklusion im Musikunterricht. (08/2019)

Infos für BMU-Mitglieder

Mitglieder-Brief 08/2022

Landesmusikrat aktuell

Viele Aktivitäten und Infos des Landesmusikrats sind auch für die Musiklehrkräfte der Hamburger Schulen interessant. Zugang hier.

Wettbewerb Jugend Jazzt

Die für 2021 geplante Bundes­be­geg­nung Jugend Jazzt in Lübeck ist auf 2022 verschoben, die Hamburger Bundesbegegnung ist jetzt für 2023 geplant. Der Landeswettbewerb Hamburg wird für den Spätherbst 2021 neu geplant.

Projektfonds Kultur & Schule

In einer Zusam­men­ar­beit von Schul- und Kul­turbehörde mit sechs Stiftungen ist ein mit jährlich € 525.000 ausge­stat­teter Projektfonds gestartet. Damit soll die Zusammenarbeit von freien Künstlern (also auch Musikern) und Schulen im kul­tu­rellen Bereich gefördert werden. Anträge auf Summen zwischen € 1.000 und 15.000 können ab sofort bei der LAG gestellt werden, dort gibt es auch nähere Infos und Antragsunterlagen.

Positionen des BMU zur Situation des Musikunterrichts in HH

In einem Posi­tions­pa­pier hat der BMU Ham­burg we­sent­li­che Pro­bleme des Musikunterichts benannt und Forde­rungen zur Verbesse­rung formuliert. Angesichts der einseitigen Dis­kussion, die unter Führung der BSB derzeit über den Mathe­matik­unterricht und die anderen sog. Kernfächer in Hamburg geführt wird, fühlen wir uns herausgefor­dert, die Leistungen auch unse­res Faches für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen im schulischen Bildungsgang zu benennen und eine angemessene Berücksich­tigung im Gesamtkonzept von Schule zu fordern.