Herzlich willkommen

bei den Musiklehrkräften in Hamburg. Der BMU fördert die Musik und den Musikunterricht in den Hamburger Schulen, er informiert und vernetzt die Musiklehrkräfte zu musikbezogenen Entwicklungen und artikuliert unsere Interessen gegenüber der Schulbehörde. Wir bieten Fortbildungen für alle Schulstufen an, wir veranstalten das Festival "Schulen musizieren" und den Bundeskongress Musikunterricht. (03/2022)

Hamburger Schulen musizieren 2022: ausgefallen
Begegnungskonzert Elbphilharmonie: stattgefunden

Angesichts der lange andauernden Einschränkungen des schulischen Musizierens kann "Schulen Musizieren" auch im Jahr 2022 nicht in der geplanten Form stattfinden. Nachdem die Schulbehörde die starken Einschränkungen des Musizierens endlich gelockkert hat, wollen viele Schulen ihre musikalischen Aktivitäten wieder hochfahren. Wir wünschen allen viel Erfolg dabei.

Stattgefunden aber hat das Begegnungskonzert im Kleinen Saal der Elbphilharmonie am 02.04.2022 - ohne Publikum! Hier gibt es ausführliche Eindrücke und Mitschnitte.

Endlich: Lockerungen im Musikunterricht und der Ensemblearbeit

Der BMU Hamburg begrüßt, dass die Behörde für Schule und Berufsbildung sich in ihren Vorgaben zur Musik- und Ensemblearbeit an den inzwischen im Freizeitbereich geltenden Bestimmungen orientiert. Eine lange Forderung des BMU, gerade im Herbst letzten Jahres und der beginnenden Arbeit am musikalischen Weihnachtsprogramm (Stichwort „Fußball ole - Weihnachten ade“) wird nun gehört. Sicherlich auch durch die fachlich fundierte Beratung innerhalb des Fachreferates Musik gilt nun nach den Märzferien: Musizieren in jahrgangsübergreifenden Kursen ohne Abstand ist wieder möglich. Wo die Maske abgesetzt werden muss (Singen, Blasinstrumente) soll auf möglichst große Räume und gleiche Musizierrichtung geachtet werden. Weiterhin gilt das Lüftungsgebot, Einsatz der mobilen Luftfilter und das dreimalige Testen pro Woche. Den gesamten Wortlaut der Verfügung lesen Sie hier.

Diese Regelungen erleichtern auch die kommende Begegnung in der Elbphilharmonie (s.u.) und wir freuen uns, diese gemeinsam mit der BSB als Kooperationspartner begehen zu können. (03/22)

 

Musikunterricht an Grundschulen - dramatischer Personalmangel vorprogrammiert

An den Grundschulen in Deutschland fehlen 23.000 ausgebildete Lehrkräfte für das Fach Musik. Dies ist das Ergebnis der Studie "Musikunterricht in der Grund­schule: Aktuelle Situation und Perspektive", die am heutigen 11. März 2020 vom Deutschen Musikrat und der Bertelsmann Stiftung veröffent­licht wurde. Auch Hamburg geht in den nächsten Jahren einem dramatischen Mangel an Grundschul-Musiklehrkräften entgegen. Der BMU Hamburg hat gemeinsam mit dem Landesmusikrat ein Forderungspapier zur Hamburger Situation entwickelt und an die Schulebehörde sowie die Wissenschaftsbehörde geschickt. Die BSB hat darauf reagiert und Gespräche zu dem Thema angekündigt. (04/2021)

Studie - Pressemitteilung BMU - Forderungen Hamburg - Interview M. Pabst-Krüger

Reform der Lehrerbildung: Erfolge und Probleme für die Schulmusik nah beieinander

Nach den Beschlüssen von Senat und Bürgerschaft der Jahre 2018 und 2019 zur Reform der Lehrerbildung haben die Universität und die Hochschule für Musik und Theater die Studienpläne an die neuen Bediungungen angepasst. Inzwischen gibt es die ersten Studierenden, die nach diesen neuen Plänen ausgebildet werden.

Der BMU hatte sich von Anfang an intensiv in die Diskussion eingeschaltet, weil die Sorge bestand, dass die Ausbildungsqualität auf der Strecke bleibt, insbesondere für die Grundschulen. mehr lesen

Musikpraktische Kurse in der gymnasialen Oberstufe – Schulbehörde beschwichtigt die Besorgnis des BMU

Letzte Meldung zum nachfolgenden Artikel: Die Reform der APO-AH in Hamburg ist gestoppt, weil es Differenzen in der KMK zum Thema der Belegverpflichtungen in der gymnasialen Oberstufe gibt. Insofern bleibt es in Hamburg für die musikpraktischen Kurse vorerst beim bisherigen Status. (Stand: 05/2021)

 

Bundesweites Zentralabitur? Angleichung der Län­der­bestimmungen? Mehr Fächer und mehr Kurse im Abiturzeugnis? Seit Wochen wogt eine Diskussion um die Bedingungen des Abiturs durch die Bil­dungs­landschaft. Dabei entstand für die Hamburger Musik­lehrkräfte der Eindruck, dass die Möglichkeit, auch musikpraktische Kurse in die Abiturbewertung einzubringen, in Gefahr sei. Der BMU hat deshalb im April an Senator Rabe geschrieben, auf diese Sorgen hingewiesen und die Bedeutung der musik­prak­ti­schen Kurse für die einzelnen Schülerinnen und Schüler wie für die schulischen Ensembles hervor­gehoben.

Kurz vor den Sommerferien hat die BSB geant­wor­tet: Die herausragende Bedeutung der musikpraktischen Kurse für die Entwicklung einer viel­fältigen schulischen Musikkultur sei unbestritten. Deshalb sei die besondere Möglichkeit ge­schaffen worden, bis zu drei musikpraktische Kurse in die Gesamtqualifikation einzube­zie­hen. Für den Fall, dass Hamburg die Zahl der in die Gesamtqualifikation einzubringenden Seme­ster­ergebnisse auf 40 erhöhe, solle dies auch künftig grundsätzlich möglich sein. Die Regelung im Rahmenplan Musik solle dann entsprechend angepasst werden. Im weiteren Text des Briefs wird darauf verwiesen, dass die gesamte Diskussion um das Abitur noch nicht abge­schlossen sei, dass aber in jedem Falle die musikalisch-ästhetische Erziehung auch unter ver­änderten Rahmenbedingungen wie bisher eine wesentliche Rolle spielen werde.

Der BMU begrüßt, dass die Schulbehörde die Bedeutung der musikpraktischen Kurse anerkennt und an der Einbringungsmöglichkeit festhalten will. Wir werden die Ent­wick­lung aber sehr genau beobachten und bei Bedarf wieder an die Schulbehörde herantreten, denn im komplexen Geflecht der Oberstufenregelungen kann jede Änderung der Bestim­mun­gen Risiken und Kollateralschäden an anderer Stelle nach sich ziehen. Hintergrundinfos (08/2019)

 

5. Bundeskongress Musikunterricht

Unter dem vielversprechenden Motto „Resonanz“ findet vom 28.09. bis 02.10.2022 in Mannheim der BMU-Kongress statt. Ab sofort ist die Anmeldung mit Frühbucher-Rabatt (gilt bis 30.04.22) möglich. Hier geht es zur Programmvorschau und zur Kongresswebsite.

Landesmusikrat aktuell

Viele Aktivitäten und Infos des Landesmusikrats sind auch für die Musiklehrkräfte der Hamburger Schulen interessant. Zugang hier.

Wettbewerb Jugend Jazzt

Der Landes­wett­be­werb Jugend Jazzt 2021 hat im vergangenen November stattgefunden. Die Bundes­be­geg­nung in Lübeck ist auf 26. - 29. Mai 2022 verschoben, die Hamburger Bundesbegegnung für Jazzorchester ist jetzt für 18. - 21. Mai 2023 geplant. (02/22)

Projektfonds Kultur & Schule

In einer Zusam­men­ar­beit von Schul- und Kul­turbehörde mit sechs Stiftungen ist ein mit jährlich € 500.000 ausge­stat­teter Projektfonds gestartet. Damit soll die Zusammenarbeit von freien Künstlern (also auch Musikern) und Schulen im kul­tu­rellen Bereich gefördert werden. Anträge auf Summen zwischen € 1.000 und 15.000 können ab sofort bei der LAG gestellt werden, dort gibt es auch nähere Infos und Antragsunterlagen.

Positionen des BMU zur Situation des Musikunterrichts in HH

In einem Posi­tions­pa­pier hat der BMU Ham­burg we­sent­li­che Pro­bleme des Musikunterichts benannt und Forde­rungen zur Verbesse­rung formuliert. Angesichts der einseitigen Dis­kussion, die unter Führung der BSB derzeit über den Mathe­matik­unterricht und die anderen sog. Kernfächer in Hamburg geführt wird, fühlen wir uns herausgefor­dert, die Leistungen auch unse­res Faches für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen im schulischen Bildungsgang zu benennen und eine angemessene Berücksich­tigung im Gesamtkonzept von Schule zu fordern.