Herzlich willkommen

bei den Musiklehrkräften in Hamburg. Auch unter Coronabe­dingungen bemühen wir uns um den Musikun­ter­richt und das Musizieren in der Schule. Hier die wichtigsten Aktivitäten:

  • Hier können Sie sich an der Umfrage des BMU-Bundesver-bands zum Musikunterricht unter Corona-Bedingungen beteiligen und Anmerkungen von Lehrkräften aus ver-schiedenen Bundesländern zu diesem Thema nachlesen.
  • Stellungnahme des BMU Bundesverbands zur Bedrohung der Musikkultur in den Schulen.
  • Am Donnerstag, 27.08.2020, 18 - 19 Uhr, findet der zweite Corona-Stammtisch für Musik­lehr­kräfte der Hamburger Schulen statt. Hier geht's zur Anmeldung.
  • Hier geht es zum Padlet des Musikbereichs im Landesinstitut, darin finden Sie viele Ideen und Anregegungen für den gegenwärtigen Musikunterricht.
  • Hier geht es zu einem Papier des BMU mit Unterrichtsanregungen unter Coronabedingungen.
  • Unten finden Sie einen kleinen Bericht  über unsere Corona-Webkonferenz am 26.05.2020.
  • Der Musikbereich des Landesinstituts hat eine Orientierungshilfe für das Wiederanfahren musikalischer Aktivitäten in den Schulen entwickelt.
  • Das Netzwerk Junge Ohren hat eine Liste mit Onlineangeboten kultureller Institutionen zur Musikvermittlung zusammengestellt.

BMU-Fortbildungen trotz / nach Corona

Im zu Ende gehenden Schuljahr mussten wir fast alle unsere Fortbildungen absagen. Nun gibt es hier die Pläne für's Schuljahr 2020/21. Hier geht's auch gleich zu den Details und der Anmeldeseite

  • 20-01 "Praxistag Bandcoaching", mit Ingo Hassenstein und Torsten Allwardt, 19.09.20
  • 21-01 "Spielend in die Aufmerksamkeit" mit Ulrike Depenbusch, 13.02.2021
  • 21-02 "Aktives Musikhörem in den Klassen 3 - 6" mit Birgit Jeschonneck, 27.03.2021
  • 21-03 "Tanz unterrichten, ohne Tänzer zu sein - eine Methodensammlung auf Basis urbaner Tanzstile" mit Mathias Buckl 29.05.2021
  • Der Kurs "Geschichte rückwärts" mit Hans Jünger (war für 18.04.20 geplant) findet nun am Di 29.09.20 16 - 19 Uhr im LI statt, Anmeldung zu diesem Kurs nur über torsten.allwardt(at)li-hamburg.de

 

Web-Konferenz des BMU: Musikunterricht unter Corona-Bedingungen

Unter diesem Titel führte der BMU Hamburg am 26.05.2020 eine Beratung und Fortbildung mit knapp 40 Musiklehrkräften aus Grundschulen, Förderschulen, Gymnasien und Stadtteilschulen durch. Nach einem Austausch zur aktuellen Situation des Musikun­ter­richts in den Schulen und im Home-Schooling wurden in Kurzvorträgen und mit kleinen Film­bei­spielen konkrete Beispiele für musikalische Aktionen und Unterrichtsansätze vorgestellt (Oliver Ehmsen, Grundschule Rahlstedter Höhe; Michael Huhn, Schule Hirtenweg; Torsten Allwardt, Julius-Leber-Schule). Anschließend wurde weitere Fragen zum praktischen Musizieren, zur Ensemblearbeit und zu Möglichkeiten eines "hybriden" Musikunterricht (halb Schule - halb zu Hause) diskutiert.

Unterm Strich wurde deutlich, dass es durchaus einige Möglichkeiten der musikalischen Arbeit unter Corona-Bedingungen gibt, dass aber

  • der Unterricht in den sog. Kernfächern in fast allen Schulen absolute Priorität genießt,
  • dringend Möglichkeiten geschaffen werden müssen, Musikunterricht und Ensembles auch in klassengemischten Lerngruppen durchzuführen,
  • fast alle Aktivitäten mit einem übergroßen Arbeitsaufwand der Lehrkräfte verbunden sind
  • und dass sich die technischen Voraussetzungen der Schulen und das persönliche Know-How der Lehrkräfte für einen stark digital gestützen Musikunterricht zwar verbessert haben, aber vielerorts noch lange nicht ausreichend entwickelt sind.

Geleitet wurde die Veranstaltung von Torsten Allwardt und Sophia Bös, die das sowohl inhalt­lich als auch technisch und in der Moderation toll im Griff hatten. In einer abschließenden Kurzabfrage äußerten die Teilnehmer*innen eine ausgesprochen hohe Zufriedenheit mit der Aktion, den Wunsch nach einem Videostammtisch für Musiklehrkräfte und Interesse an weiteren (ggf. auch kostenpflichtigen) Angeboten.

weitere Corona-Infos

 

Studie zum Musikunterricht an Grundschulen

An den Grundschulen in Deutschland fehlen 23.000 ausgebildete Lehrkräfte für das Fach Musik. Dies ist das Ergebnis der Studie "Musikunterricht in der Grund­schule: Aktuelle Situation und Perspektive", die am heutigen 11. März 2020 vom Deutschen Musikrat und der Bertelsmann Stiftung veröffent­licht wurde. Auch Hamburg geht in den nächsten Jahren einem dramatischen Mangel an Grundschul-Musiklehrkräften entgegen. (03/2020)

Text der Studie - Pressemitteilung des BMU - Interview mit Michael Pabst-Krüger

 

Fachtag Schulmusik 2020

In Kooperation mit dem Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung fand am 08.02.2020 der Fachtag Schulmusik statt. 220 Musikerinnen und Musiker im Künste-Haus am Hartsprung: Das war ein gutes Setting für den musikalischen Start mit Johannes Steiner am Fachtag Schulmusik. Christine Heidingsfelder und Torsten Allwardt hatten die Veranstaltung mit über 30 Workshops organisiert. Die Digitalisierung im Musikunterricht war das vorherrschende Thema. Daniel Kosmalski zeigte vielfältige Möglichkeiten von Klavierapps, Garageband am IPad wurde erprobt, Sophia Bös reflektierte die veränderte Musiknutzung unserer Schülerinnen und Schüler. Großer Andrang war auch bei den musikpraktischen Kursen u.a. mit Johannes Steiner aus Österreich, Lie Bruns oder Alois Bartels.

Der BMU-Landesverband hatte - wie schon 2018 - junge Kolleginnen und Kollegen gebeten, gelungene Beispiele aus ihrer Unterrichtspraxis zu zeigen. Auch dieses Konzept fand reges Interesse: Simon Kutzner lenkte im Rahmen einer Sound-Sample-Beat Einheit aus der Mittelstufeden Blick auf die Grenze zwischen Musik und Geräusch, Torge Schmidt stellte verschiedene kleine Musikapps auf dem Ipad vor, die in seinem Unterricht Einsatz finden und Katharina Loock erläuterte Spiele und Einheiten, mit denen ihre Schülerinnen und Schüler selbst Musiktheaterszenen entwickeln.

Auch wenn wir uns noch mehr Gespräche und evtl. auch Mitgliedseintritte am BMU-Stand gewünscht hätten, freuen wir uns auf eine Fortsetzung der Kooperation mit dem LI im Jahr 2022.

Reform der Lehrerbildung: Erfolge und Probleme für die Schulmusik nah beieinander

Nach den Beschlüssen von Senat und Bürgerschaft der Jahre 2018 und 2019 zur Reform der Lehrerbildung liegen nun die ersten Ergebnisse und neuen Studienpläne für die Ausbildung der künftigen Schulmusik-Lehrkräfte vor. Der BMU hatte sich von Anfang an intensiv in die Diskussion eingeschaltet. Auf unserer Mitgliederversammlung am 11.02.2020 haben wir den aktuellen Stand erörtert.mehr lesen

Positionen des BMU zum Musikunterricht in der Grundschule

In seiner aktuellen Stellungnahme „Musikalische Bildung in der Grundschule: BMU-Position zur inhaltlichen und personellen Ausgestaltung des Musikunterrichts an der Grundschule“ benennt der Bundesverband Musikunterricht e.V. zentrale Kernpunkte für den Ausbau und die Sicherung der Qualität musikalischer Bildung in Grundschulen. Das Papier richtet sich an alle politischen Entscheidungsträger in Bund und Ländern. Download (10/2019)

 

Kooperationsvertrag HfMT - BMU

Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg und Bundesverband Musikunterricht lassen das Schulmu­sik­studium noch attraktiver werden! Mit der Unter­zeich­nung eines Koopera­tions­vertrages durch den Präsidenten der HfMT, Prof. Elmar Lampson, und den Präsidenten des Landes­ver­­bandes Hamburg des BMU, Thomas Frey, am 11.09.2019 haben beide Sei­ten vereinbart, die positiven Beziehungen zwischen dem Institut für Schulmusik, den Schulen und dem BMU weiter zu verstärken. mehr

Musikpraktische Kurse in der gymnasialen Oberstufe – Schulbehörde beschwichtigt die Besorgnis des BMU

Bundesweites Zentralabitur? Angleichung der Län­der­bestimmungen? Mehr Fächer und mehr Kurse im Abiturzeugnis? Seit Wochen wogt eine Diskussion um die Bedingungen des Abiturs durch die Bil­dungs­landschaft. Dabei entstand für die Hamburger Musik­lehrkräfte der Eindruck, dass die Möglichkeit, auch musikpraktische Kurse in die Abiturbewertung einzubringen, in Gefahr sei. Der BMU hat deshalb im April an Senator Rabe geschrieben, auf diese Sorgen hingewiesen und die Bedeutung der musik­prak­ti­schen Kurse für die einzelnen Schülerinnen und Schüler wie für die schulischen Ensembles hervor­gehoben.

Kurz vor den Sommerferien hat die BSB geant­wor­tet: Die herausragende Bedeutung der musikpraktischen Kurse für die Entwicklung einer viel­fältigen schulischen Musikkultur sei unbestritten. Deshalb sei die besondere Möglichkeit ge­schaffen worden, bis zu drei musikpraktische Kurse in die Gesamtqualifikation einzube­zie­hen. Für den Fall, dass Hamburg die Zahl der in die Gesamtqualifikation einzubringenden Seme­ster­ergebnisse auf 40 erhöhe, solle dies auch künftig grundsätzlich möglich sein. Die Regelung im Rahmenplan Musik solle dann entsprechend angepasst werden. Im weiteren Text des Briefs wird darauf verwiesen, dass die gesamte Diskussion um das Abitur noch nicht abge­schlossen sei, dass aber in jedem Falle die musikalisch-ästhetische Erziehung auch unter ver­änderten Rahmenbedingungen wie bisher eine wesentliche Rolle spielen werde.

Der BMU begrüßt, dass die Schulbehörde die Bedeutung der musikpraktischen Kurse anerkennt und an der Einbringungsmöglichkeit festhalten will. Wir werden die Ent­wick­lung aber sehr genau beobachten und bei Bedarf wieder an die Schulbehörde herantreten, denn im komplexen Geflecht der Oberstufenregelungen kann jede Änderung der Bestim­mun­gen Risiken und Kollateralschäden an anderer Stelle nach sich ziehen. Hintergrundinfos (08/2019)

 

Inklusion im Musikunterricht

Der Bundesvorstand des BMU hat Positionen zur Inklusion im Musikunterricht beschlossen. Voraus­gegangen war eine Umfrage unter den BMU-Mit­glie­dern zu den Erfahrungen und Einschät­zun­gen mit der Inklusion. Eine Presseer­klä­rung fasst die Ergebnisse kurz zusammen.(02/2019)

Ergänzend dokumentieren wir hier ein Papier der BSB zu fachdidaktischen Fragen der Inklusion im Musikunterricht. (08/2019)

Qualifizierte Ausbildung der Musiklehrkräfte weitgehend gerettet

Die Ende 2016 vorgelegten Vorschläge Exper­ten­kommission zur Reform der Lehrerausbildung stellten nach Ansicht des BMU eine ernste Bedrohung für die fachliche Ausbil­dung der Musiklehrkräfte dar. In einer Klausurtagung im Frühjahr 2017 hat der BMU die Experten­vorschläge analysiert und Alarm geschla­gen. Seit Januar 2018 liegt eine Senatsdruck­sache vor, mit der die Pläne konkreter werden. Viele unserer Argumente wurden offenbar gehört. Hier eine Analyse der Pläne. Der BMU wird sich an die BSB mit einigen Vorschlägen zur Nachbesserung der Pläne wenden.

Schulmusik studieren in Hamburg

Die Schulmusi-ker der Hoch-schule für Musik und The­ater laden zum Studieninforma-tionstag am 07.11.2020 um 15 Uhr ein. Die Veranstaltung findet digital statt, daher ist eine Anmeldung erforderlich. Außerdem gibt es einen schönen Image-Film über das Studium in Hamburg, weitere Infos vom Jungen Forum und Infos der HfMT Hamburg

Wettbewerb Jugend Jazzt

Der Landes-musikrat bereitet für 14. und 15. November 2020 den nächsten Landeswettbewerb Jugend Jazzt vor. Die Ausschreibeung richtet sich dieses Jahr an Solisten und Combos. Download hier

Jugend komponiert

Der Deutsche Musikrat hat zum 02.01.2021 den Bundeswettbewerb Jugend komponiert ausgeschrieben, weitere Infos hier.

Jugendorchesterpreis 2021

Jeunesses musicales ruft die Leitungen von Jugendorchestern zur Teilnahme am Jugenorchesterpreis auf. Die Aktion soll die künstlerische und strukturelle Weiterentwicklung der jungen Orchester fördern.

Lektüre

Nach den Illusio­nen, die im Ge­fol­ge der Bastian-Studie vor 20 Jahren ent­stan­den waren, hat sich die For­schungs­lage zu den Wirkungen der Musik mitt­ler­weile deutlich ver­bessert. Unter dem Titel "Good Vibrations" stellt der Neuro­wis­senschaftler und Musiker Stefan Kölsch neuere Forschungsergeb-nisse zu den Auswirkungen von Musik und Musizieren auf das Gehirn, unsere Emotionen und unseren Körper dar. Kölsch re­fe­riert in anschaulicher und angenehm lesbarer Weise zahlreiche Studien, ohne sich in wohl­mei­nen­den Spekulationen zu verlieren; € 22,-

Bundesbegegnung Jugend jazzt 2020

Die für Mai 2020 geplante Bundes­be­geg­nung Jugend jazzt in Hamburg ist natürlich auch ausgefallen. Als Hamburger Vertretung war die Band Think Big der JMS unter der Leitung von Sven Kagelmann vorgesehen. Der Deutsche Musikrat strebt eine Nachholung im Jahr 2022 an.

Feuer in Paris

Vor einem Jahr stand Notre Dame in Flammen. Auch 900 Jahre Musik­ge­schichte sind betroffen. Hier ein Hinweis auf ein schönes Video mit der Musik eines der ersten mehrstimmigen Werke: Viderunt omnes von Magister Perotin und eine Transciption in moderne Notation.

Projektfonds Kultur & Schule

In einer Zusam­men­ar­beit von Schul- und Kul-turbehörde mit sechs Stiftungen ist ein mit jährlich € 525.000 ausge­stat­teter Projektfonds gestartet. Damit soll die Zusammenarbeit von freien Künstlern (also auch Musikern) und Schulen im kul­tu­rellen Bereich gefördert werden. Anträge auf Summen zwischen € 1.000 und 15.000 können ab sofort bei der LAG gestellt werden, dort gibt es auch nähere Infos und Antragsunterlagen.

Positionen des BMU zur Situation des Musikunterrichts in HH

In einem Posi­tions­pa­pier hat der BMU Ham­burg we­sent­li­che Pro­bleme des Musikunterichts benannt und Forde­rungen zur Verbesse­rung formuliert. Angesichts der einseitigen Dis­kussion, die unter Führung der BSB derzeit über den Mathe­matik­unterricht und die anderen sog. Kernfächer in Hamburg geführt wird, fühlen wir uns herausgefor­dert, die Leistungen auch unse­res Faches für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen im schulischen Bildungsgang zu benennen und eine angemessene Berücksich­tigung im Gesamtkonzept von Schule zu fordern.

... aus dem Musikraum

Beitrag des Deutschlandfunks aus dem Musikunterrricht einer "ganz normalen" Schule.