Landesverband »Hamburg«

- des Bundesverbands Musikunterricht -

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Vom 21.-25. September 2016 findet der 3. Bundes­kongress Musik­unterricht im rhein­land-pfälzischen Koblenz statt. Das Motto lautet in diesem Jahr "Musik erleben – Musik reflektieren".
Als TeilnehmerIn erwartet Sie an allen Tagen ein abwechslungs­reiches Fortbildungs­angebot sowie Podiums­diskussionen zu aktuellen musik­päda­go­gischen und bildungs­poli­tischen Themen. Sie können sowohl das fünf­tägige Komplett­angebot nutzen oder mit dem Tageskarten-­Angebot einzelne Kongress­tage besuchen. 
Angesprochen sind MusiklehrerInnen ALLER Schularten sowie Studierende, Referendare und Hochschullehrer.
NEU ist u. a. das Veranstaltungsformat "Aus der Forschung". Zudem lädt das "Junge Forum Musikunterricht" wieder den Musiklehrernachwuchs zu einer eigens auf diese Zielgruppe zugeschnittenen Kursschiene ein. Und mit der "Kita-Schiene" spricht der Kongress erneut ErzieherInnen an. Ein attraktives Rahmenprogramm und eine große Ausstellung von Verlagen und Instrumentenherstellern runden das umfangreiche Veranstaltungsangebot ab.

  • Bis zum 1.09. gelten Frühbucher-Preise auf Tagestickets und die Gesamtkongresskarte. Bei Anmeldungen bis zu diesem Zeitpunkt erhalten Sie das Programmheft vorab zugeschickt.
  • Schriftlicher Anmeldeschluss ist der 9. September.
  • Spontane Anmeldungen vor Ort sind je nach Buchungskapazität ebenfalls möglich.
  • Alle Infos finden Sie auf der Kongresshomepage.


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Thomas Frey, Torsten Allwardt

seit bald zwei Jahren gibt es den Bundesverband Musikunterricht (BMU). Wir haben die Aufgaben innerhalb des Landesvorstands neu verteilt und viele inhaltlich breit gefächerte und spannende Fortbildungen angeboten. Unsere Kurse waren gut besucht undalle Referentinnen und Referenten haben ein positives Feedback von den Teilnehmenden erhalten.

Die Kooperation mit unseren Partner wie dem Landesmusikrat und dem AMJ wurde intensiviert, unsere Homepage strahlt nicht nur inhaltlich, sondern auch visuell in neuem Licht und wir konnten etliche neue Mitglieder gewinnen. Die Landesbegegnung „Schulen Musizieren“ hat wieder einmal gezeigt, wie hoch die Qualität und die Vielfalt schulischen Musizierens an allen Schulformen in Hamburg ist.

Mit einiger Sorge betrachten wir die Erosionsprozesse im Musikunterricht der Klassen 7–10. Die Stundentafeländerung von 2011, die zunehmende „Kernfachorientierung“, die Schulzeitverkürzung und die Anhäufung vielfältiger anderer Ansprüche an Schule und Schüler erschweren einen erfolgreichen Musikunterricht in diesen Jahrgangsstufen. Die Orientierung der BSB auf musikalische Vorzeigeprojekte wird zur Konkurrenz für viele Einzelvorhaben an den Schulen. So sehr wir es begrüßen, wenn viele Jugendliche zum Singen und Musizieren gebracht werden, so sehr schmerzt es, wenn dadurch die Förderung von Musicals, die Organisation von Instrumentalunterricht vor Ort oder kreative Stadtteilaktivitäten an den Rand gedrängt werden.

Außerdem brauchen wir dringend mehr Referendarinnen und Referendare für das Fach Musik, damit der bestehende Musiklehrermangel sich nicht weiter verschärft. Wir bezweifeln, dass die Einführung eines speziellen Lehramts für die Stadtteilschulen hier zu Lösungen führt und befürchten eher eine musikfachliche De-Qualifizierung solcher Lehrkräfte.

Es freut uns, dass die Elbphilharmonie ihre Tore bald nicht nur für die Zuhörerinnen und Zuhörer öffnet, sondern bereits jetzt großes Engagement im musikpädagogischen Bereich zeigt. Die stark aufgestellte Education-Abteilung ist sehr an einer gelingenden Zusammenarbeit mit den Verbänden, den Schulen und den Musiklehrerenden interessiert. So wird z.B. in Hamburg die Landesbegegnung „Schulen Musizieren“ in einigen Veranstaltungen eine Heimat in der Elbphilharmonie finden. So gesehen blicken wir doch vorsichtig optimistisch ins neue Schuljahr 2016/17, hoffen, dass Ihnen unsere neuen Fortbildungsangebote zusagen und freuen uns, Sie dort (wieder) zu sehen.

 

Herzlichst, Torsten Allwardt und Thomas Frey

neu: Die Fortbildungen 16/17 der Nord-Landesverbände des BMU

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